Der BLACK DAY am 25. April 2015 war gestern, doch heute steht Nepal - Homeland from our heart - vor einer neuen humanitären Krise...

 

Naturkatastrophen mit all ihrem Leid und Schmerz gehören leider zu unserem Leben! Auch so der BLACK DAY am 25. April 2015 in Nepal. Unser EINFACH WANDERN Teamkollege,  Freund, Bhai "kleiner Bruder", Gyurmi Tamang und "unserere" nepalesische Pariwar "Familie" in Syabru Bensi, direkt an der tibetischen Grenze, sind davon nicht verschont geblieben! 

Doch nun steht Nepal vor der nächsten humanitären Krise...

Das ist der Grund, warum wir Sie auf dieser Seite über die Tragödie seit April 2015 auf dem Laufenden, aber auch zur Unterstützung aufrufen wollen... Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

 


 

Ein Land mit dem höchsten Berg der Erde, ein Land, das vor wenigen Monaten von einem verheerenden Erdbeben getroffen wurde, ein Land, das sich von diesem Rückschlag noch lange nicht erholt hat! Aber auch ein Land mit seinem ganz eigenem Charme, seiner Menschen und seiner eindrucksvollen Landschaft.

Warum steht genau dieses Land unmittelbar vor dem nächsten Kollaps? Seit Wochen sind die Strassen von und nach Indien, dem Hauptlieferanten der meisten Konsumgüter blockiert und führen immer weiter ins Chaos, da Medikamente, Treibstoff und Gas ncht ihren Weg in dieses traumatisierte Land finden.

Und was ist nun der Grund für die Unruhen im Süden des Landes, mit der höchsten Bevölkerungsdichte und der „Kornkammer“ Nepals? Am 20. September 2015 wurde nach sieben Jahren endlich die neue Verfassung verabschiedet, die Nepal in einen Föderal Staat mit sieben Distrikte aufteilt. Die ethnische Gruppe der Madhesi, die das Grenzgebiet Nepal - Indien bewohnen, fühlen sich benachteiligt, wollen ihre eigene Provinz und wehren sich gegen die Abschaffung des Hinduismus als Staatsreligion. Die drei wichtigsten Parteien in Kathmandu lehnen jedoch Provinzen, die nach ethnischer Zugehörigkeit verteilt sind, kategorisch ab. Auf der anderen Seite beschuldigt Nepal Indien eine "inoffizielle Blockade" verhängt zu haben, denn auch der „grosse Bruder“ war und ist mit Nepals Verfassung nicht ganz einverstanden.

Nun stellt sich die Frage, warum kommt dann keine Hilfe aus China? Ganz einfach! Bis vor kurzem waren die wenigen Zufahrtswege noch zerstört und nicht nur der Strassenausbau wird durch dieses neue Chaos erheblich gestört, sondern jede Entwicklung in Nepal verlangsamt sich bis fast zum Stillstand... Zudem ist für den Tourismus, den das Land gerade jetzt nach seiner Naturkatastrophe dringend braucht, ist die neue Krise natürlich ein weiterer Nagel im Sarg!

Bei all dem sollte nicht vergessen werden, dass die von der internationalen Gemeinde zugesagte finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 4 Milliarden US-Dollar, bisher weder von Nepals Regierung eingefordert, noch sinnvoll verteil wurde...

Nepals Einwohner werden sich weiterhin selbst helfen (müssen), doch das wird Jahre dauern! Deshalb sind die hier schicksalsgebeutelten Menschen besonders auf private und Einzel Spendenaktionen angewiesen, doch auch hier ist die Spendenbereitschaft bislang auf nahezu „Null“ gesunken...

Aus diesem Grund freuen wir uns immer noch, oder auch gerade wieder, über jede weitere Spende und sei sie noch so klein...

 

„Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt“ Konfuzius



Bitte helfen auch Sie...

 

Spendenkonto für „unsere“ nepalesischen Kollegen und ihre Familie, ihren Verwandten, Freunde und alle weiteren Bewohner des kleinen, vom Erdbeben stark betroffenen Syabru Bensi im Langtang, direkt an der tibetischen Grenze

 

Kontoname: Michael Krämer

Kennwort: Syabru Bensi 2015 

IBAN: DE96500105175541177884

BIC: INGDDEFFXXX



Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

 


 

Humanitäre Katastrophe in Nepal droht - Embargo durch Indien sofort beenden

Die Unterzeichner der Petition fordern die Bundesregierung, insbesondere den Außenminister Steinmeier auf, auf die indische Regierung einzuwirken und die wirtschaftliche Blockade Nepals sofort zu beenden. 

 


 

Der Nepalexperte der Rheinland-Lorraine - Nepal e.V. in Koblenz „Hilfe für Kinder in den Bergen Nepals“, Herr Dr. Karl-Heinz Krämer, hat sehr detaillierte Fakten zur Lage in Nepal zusammengestellt... 

 

 Nepals humanitäre Krise 

 


 

News

12. Dezember 2015
Nepals aktuelle wirtschaftliche und politische Katastrophe spitzt sich immer mehr zu einer weiteren humanitären Tragödie zu! Und das vor allem mit einer viel größeren, länger andauernder Auswirkung als die beiden grossen Erdbeben im April und Mai 2015 (neben den über 400 kleineren Beben!)... 

Unterstützung und Anteilnahme außerhalb von Nepal? Weit gefehlt! Sicherlich haben andere Staaten auch ihre ähnlich gelagerten "Probleme", Hunger, Armut, Bürgerkriege... Doch auch hier fehlt es an Unterstützung und Anteilnahme! 

Wir, das EINFACH WANDERN Team, können gar nicht anders, als unsere Leser aufzufordern, zu bitten, diesen Artikel aus dem Heimatland unseres Herzens aufmerksam zu lesen und weiter zu verteilen! Schon heute ein herzliches "Dherai, Dherai Dhanyabad"

 


  

Chronologie der Erdbebenkatastrophe in "unserem" Langtanggebiet in Nepal

 

http://bit.ly/1J01hgi

 

Das EINFACH WANDERN Team sagt Herzlichen Dank an unseren Nepalfreund Marco für die eindrucksvolle und berührende Fotodokumentation seiner 1-wöchigen Nepalreise im Juni 2015 nach dem BLACK DAY am 25. April 2015 zu unserer gemeinsamen nepalesischen Pariwar - Familie...

News immer auf unserer Facebook- und Google+ Seite!

 

 

Langtang Disaster Relief fund Movie by Kilian Jornet 

Im April 2015 bereitete sich Kilian Jornet auf eine Expedition zum Everest im Zuge seines “Summits of My Life” Projekt vor. Doch es kommt anderes als geplant, als ein gewaltiges Erdbeben Nepal erschüttert – wir alle erinnern uns sicher noch an die Nachrichten. 

Der sportliche Hintergrund der Reise ist plötzlich Nebensache, und es geht nur mehr darum, den Menschen vor Ort zu helfen... 

Naturkatastrophen mit all ihrem Leid und Schmerz gehören leider zu unserem Leben! Auch so der BLACK DAY am 25. April 2015 in Nepal. Schmerzhaft und gross sind die Tragödien in unserem besonders stark betroffenen „Herzensgebiet“, das Langtang, direkt an der tibetischen Grenze! 

Thank you very much Kilian and friends!   

 

 

 Sprachlos, schockiert, aber nicht tatenlos...

 

http://bit.ly/1GKggeL